Von der Fabrik zum Bürogebäude

Ein klarer Trend auf dem Immobilienmarkt ist nach wie vor die Nutzung alter Fabrikgebäude zu neuen Zwecken. Der Loftstil ist gerade für Singlewohnungen sehr beliebt. Doch auch viele Büros werden in ehemaligen Fabrikhallen eingerichtet. Es gibt dabei allerdings einiges zu beachten und im Vorfeld zu bedenken, denn auch ein optisches schönes Büroloft bringt Tücken mit sich.

Hohe Repräsentanz ist Teil des Erfolgskonzepts

Alte Fabrikhallen eignen sich wie kaum eine andere Immobilie dazu, diese frei und offen zu gestalten. Oft und gern werden dafür die Eigenheiten der bestehenden Immobilie in das neue Design integriert. Ebenso kann die Geschichte des Gebäudes in die Corporate Identity oder sogar ins Employer Branding einfließen. Das Gebäude ist nicht der bloße Arbeitsplatz, es ist vielmehr Teil der Berufsbeschreibung. So setzen einige Unternehmen darauf, gerade junge Arbeitnehmer durch einen auffallend schönen Arbeitsplatz an sich zu binden. Im Kontext des vielzitierten Fachkräftemangels gewinnt dieser Faktor weiter an Bedeutung. Auf Kunden oder Geschäftspartner haben die heiligen Hallen natürlich einen ähnlich attraktiven Effekt. Insbesondere dann, wenn die Büroräume sich durch Gradlinigkeit und Ordnung auszeichnen.

Auf die Gegebenheiten eingehen

Neben den vielen Vorteilen einer alten Fabrik als neues Bürogebäude gibt es auch einige Nachteile, die gegebenenfalls ausgemerzt werden müssen. Es ist daher entscheidend, dass die neuen Bürogebäude entsprechend geplant werden. Gibt es nur einen weitläufigen Raum, der als Großraumbüro eingerichtet werden soll, sollte im Vorfeld geplant werden, wo welche Tätigkeiten stattfinden. Die Geräuschkulisse kann nämlich zur Belastung werden, sobald viele Angestellte beginnen zu telefonieren. Insofern es möglich ist, sollten die Mitarbeiter, die häufig zum Telefon greifen, akustisch von den anderen Kollegen getrennt werden. Hierfür eignen sich beispielsweise Schallschutzelemente von RMIG, da diese sich durch die Verwendung von Lochblechen als Material auch noch ideal in das Design eines typischen Loftbüros einfügen. Die schallabsorbierenden Wände sind eine schnelle und einfache Methode, um die Geräuschentwicklung am Arbeitsplatz zu minieren.

Es gilt ebenfalls zu bedenken, ob Kunden empfangen werden sollen, deren Anwesenheit eine gewisse Diskretion erfordert. Steht nur ein großer Raum zur Verfügung, kann es mitunter sinnvoll sein, Trennwände ziehen zu lassen, damit der (potentielle) Kunde sich beim Besuch wohl und nicht unter Beobachtung der Belegschaft fühlt. Die beliebteste Lösung hierzu sind Trennwände aus Gipskartonplatten. Auf die Installation neuer Wände kann allerdings auch bewusst verzichtet werden, wenn eine gewisse Offenheit zur Unternehmenskultur gehört. Wie diese bei den Kunden ankommt, bleibt dennoch fraglich. Das Abwägen erfordert hier ein gewisses Fingerspitzengefühl für das eigene Klientel.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*