Warum Individualität im E-Commerce so wichtig ist

Fast 70 % aller Schweizer kauften im Jahr 2016 online und die Tendenz zum schnellen Online-Shopping steigt weiter. Dabei wird das Angebot und damit die Konkurrenz immer grösser. Um als Online-Shop auf dem Markt zu bestehen, muss man sich einiges einfallen lassen.

Besonders im Modebereich nutzen immer mehr Menschen die Möglichkeiten, rund um die Uhr bequem von zu Hause aus einzukaufen. Bei der Fülle an verschiedenen Shops wird es immer schwieriger, sich gegen grosse Anbieter wie Amazon und Co. durchzusetzen.

Die beiden grossen Online-Marketing-Strategien im Bereich E-Commerce heissen deswegen Individualität und Personalisierung.

Einkaufserlebnisse schaffen

Das Such- und Shoppingverhalten der Konsumenten hat sich im Laufe der Jahre stark verändert. Früher war Online-Shopping sehr viel zielorientierter als heute. Die Menschen wussten, was sie kaufen wollten, haben danach gesucht und es gekauft. Das typische Bummeln, wie man es aus Geschäften kennt, fiel weg. Heute jedoch gibt es viele, die auch im Internet nach Inspiration suchen und sich durch verschiedene Seiten und Shops klicken.

Im Onlineshop des Modeunternehmens Heine wurden genau solche Themenwelten geschaffen, die die Konsumenten inspirieren und zum Kaufen anregen sollen. Anders als in vielen Shops können Kunden hier nicht nur die typischen Filterfunktionen nach Preis, Farbe und Grösse wählen, sondern sich auch passende Produkte und ganze Outfits zu verschiedenen Anlässen oder nach aktuellen Trends anzeigen lassen. So bringt man seine Nutzer dazu, sich durch den Shop zu klicken und das Vorstellen fertiger Outfits animiert dazu, nicht nur einen, sondern gleich mehrere Artikel zu kaufen. Das heisst, nicht nur die Aufenthaltsdauer auf der Website, sondern auch die Conversion Rate wird gesteigert.

Die Suchintention steht im Fokus

Der zweite wichtige Punkt ist die eigentliche Suchintention der Nutzer. Der Trend geht schon seit einiger Zeit immer mehr zu flexiblen Inhalten, die immer genau das anzeigen, was der Nutzer auch wirklich sucht. Durch künstliche Intelligenz soll Google immer besser auswerten können, welche Produkte, Dienstleistungen oder Inhalte interessant für die einzelnen Nutzer sind und diese dann gezielt in den Suchergebnissen widerspiegeln.

Daraus ergibt sich, dass nicht mehr einzelne Begriffe wichtig sind, sondern eher ganze Fragen oder Sätze. Hier knüpft die Suchmaschinenoptimierung an, die dafür sorgt, dass der eigene Shop überhaupt erst von Suchmaschinen wie Google und Co. angezeigt werden und dementsprechend die Besucher in den Shop bringen.

Bild 1: © istock.com/grinvalds
Bild 2: © istock.com/Beeldbewerking

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