Wie funktioniert das 3D Rohrlasern?

3D Rohrlasern

Das 3D Rohrlasern ist eine Technologie, die aus der Industrie nicht mehr wegzudenken ist. Bei der Bearbeitung von Rohren eröffnet die Lasertechnologie geradezu fantastische Möglichkeiten. Sie ersetzt in der konventionellen Bearbeitung nicht nur das Sägen, sondern auch das Bohren und Fräsen. Lesen Sie in diesem Beitrag, wie diese Technologie funktioniert und welche Vorteile sie gegenüber der herkömmlichen Rohrbearbeitung bietet.

Dreidimensionale Bearbeitung von Metallen

Das 3D Rohrlasern erlaubt die dreidimensionale Bearbeitung von Metallen. Mithilfe dieser weltweit eingesetzten Technologie können Arbeiten an komplexen Bauteilen oder auch an ganzen Baugruppen durchgeführt werden. Einfache Detailbearbeitungen lassen sich mit modernen 3D-Schneidemaschinen präzise ausführen. Maschinen der neuen Generation kann beinahe jedes Bohrbild in das verwendete Material schneiden – ganz gleich, ob es sich dabei um Aluminum, Baustahl oder um Edelstahl handelt. Selbst komplexe geometrische Formen können mit heutigen 3D-Laserschneidmaschinen in das benutzte Metall geschnitten werden.

So arbeitet eine 3D-Schneidanlage

Ein moderner Rohrlaser kann sowohl Rund- als auch Vierkantrohre bearbeiten. Derartige Anlagen arbeiten mit einem Spannfutter, welches das zu bearbeitende Rohr um seine Achse rotieren lässt und dem Futter einer Drehbank ähnelt. Bei einem 2D-Laser kann der Kopf nur in axialer Richtung bewegt werden – in der Regel wird hierfür die Y-Achse gewählt. Der Vorschub über die Teilelänge wird in aller Regel durch das Verschieben des jeweiligen Werkstücks erreicht. Auf diese Weise können aus dem Rohr quasi beliebige Konturen herausgeschnitten werden. Bei einer 3D-Schneidanlage ist der Schneidkopf zusätzlich um die Achsen A und B schwenkbar. Die B-Achse verläuft parallel zur Y-Achse, die A-Achse parallel zur X-Achse.

Gehrungsschnitte bis 45 Grad

Das 3D-Rohrlasern ist in der Industrie auch deshalb so weit verbreitet, weil die Technologie Gehrungsschnitte von bis zu 45 Grad erlaubt. Als Gehrung wird im Allgemeinen die Eckverbindung von zwei in einem Winkel aufeinanderstossenden Werkteilen bezeichnet. Dabei ist die Gehrung in den meisten Fällen die Winkelhalbierende des Winkels, der die Teile fixiert. Da die beiden Schnittflächen exakt aufeinanderpassen, wird ein stufenloser Übergang zwischen den Stücken ermöglicht. Der entscheidende Vorteil dieser Verbindungstechnik besteht darin, dass sich die Verbindungs- bzw. Kontaktfläche vergrössert. Als Folge erhöht sich die Stabilität des Werkstücks. Weitere Informationen über das 3D Rohrlasern finden Interessierte auf der Internetseite http://www.laserschneiden.ch/blechtechnik/technolgie/zuschneiden/rohrlasern.

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